Wenn die Wärmepumpe plötzlich auch kühlen kann
Der Sommer 2026 hat unseren Blick auf Klimatisierung verändert. Was viele Eigenheimbesitzer nicht wissen: Die Wärmepumpe, die im Winter für angenehme Wärme sorgt, kann unter bestimmten Voraussetzungen auch im Sommer kühlen.

Wenn die Hitze zum Problem wird
«Wir haben genug.» Dieser Satz dürfte diesen Sommer in vielen Schweizer Haushalten gefallen sein. Zu heiss zum Schlafen, zu heiss zum Arbeiten. Und wer spontan ein Klimagerät kaufen wollte, stellte fest: ausverkauft oder nur noch zu hohen Preisen erhältlich.
Auch unser Klima verändert sich. Hitzeperioden werden häufiger und intensiver.
Damit verändert sich auch eine typisch schweizerische Haltung. Klimaanlagen galten lange als unnötiger Luxus. Gute Isolation, Beschattung und Komfortlüftung sollten für angenehme Temperaturen sorgen. Doch dieser Sommer hat gezeigt: Auch gut geplante Gebäude können sich stark aufheizen.
Die überraschende Entdeckung der Räbers
Das erlebt auch Familie Räber.
Vor drei Jahren liessen die Räbers ihre Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzen. Seither sind sie zufrieden. Dann kam der Sommer 2026.
Beim Grillieren erzählt ein Bekannter, dass sich eine Wärmepumpe nicht nur zum Heizen einsetzen lässt. «Man kann damit auch kühlen.»
Die Räbers sind überrascht. Davon hatten sie noch nie gehört. Am nächsten Morgen rufen sie bei der Tarag AG an. Noch in derselben Woche besucht Geschäftsführer Markus Schopmans die Familie.

Heizen im Winter, kühlen im Sommer
«Ihre Wärmepumpe kann grundsätzlich auch zum Kühlen genutzt werden. Entscheidend ist, welche Anlage Sie haben und wie die Wärme im Haus verteilt wird.»
Bei den Räbers sind die Voraussetzungen ideal. Das Haus verfügt über eine Fussbodenheizung. Was im Winter Wärme in die Räume bringt, kann im Sommer auch zur Kühlung genutzt werden.
Kühlen mit der WärmepumpeEine Wärmepumpe kann ihren Arbeitsprozess umkehren. Im Winter entzieht sie der Umgebung Wärme und bringt diese ins Haus. Im Sommer funktioniert es genau andersherum: Die Wärmepumpe entzieht den Innenräumen Wärme und führt sie nach draussen ab. Bei einer Erdsonden-Wärmepumpe kann dafür die natürliche Kühle des Erdreichs genutzt werden. Das Gebäude gibt seine Wärme über die Fussbodenheizung an das Heizungswasser ab. Dieses führt die Wärme über die Erdsonde in den Untergrund. Die sogenannte passive Kühlung oder Free-Cooling benötigt dabei nur sehr wenig Strom. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann ebenfalls kühlen. Dabei wird der Wärmekreislauf umgekehrt und die Wärme aus dem Gebäude über die Ausseneinheit an die Umgebungsluft abgegeben. Voraussetzung ist ein geeignetes Wärmeverteilsystem. Eine Fussbodenheizung verteilt die Kälte grossflächig und gleichmässig. |
Und wenn die Wärmepumpe nicht kühlen kann?
Für die Räbers ist die Sache klar. Sie wollen für den nächsten Sommer vorsorgen und ihre Anlage von Tarag prüfen lassen.
Sind die Voraussetzungen nicht gegeben, bleibt eine klassische Klimaanlage eine sinnvolle Alternative. Moderne Geräte sind deutlich effizienter als früher. Entscheidend sind Dimensionierung, Platzierung und fachgerechte Installation.
Genau hier setzt Tarag an: Nicht jedes Haus braucht die gleiche Lösung. Manchmal lässt sich die bestehende Wärmepumpe nutzen. Manchmal ist eine Klimaanlage die bessere Wahl.
Die wichtigste Erkenntnis dieses Sommers lautet deshalb, dass wir unsere Heizsysteme künftig ganzheitlicher betrachten sollten. Und genau hier unterstützt Sie die Tarag AG.


