Jetzt handeln: Steuerliche Chancen bei Heizungsersatz und Photovoltaik
- 3. März
- 2 Min. Lesezeit
Die Abschaffung des Eigenmietwerts rückt näher und mit ihr eine entscheidende Veränderung: Voraussichtlich ab Januar 2028 können Investitionen in selbstbewohnte Immobilien nicht mehr steuerlich abgezogen werden. Wer jetzt handelt, kann nicht nur Steuern sparen, sondern seine Immobilie langfristig aufwerten. Wer wartet, verliert diese Chance unwiederbringlich.

Nur noch zwei Jahre: Geplante Investitionen nutzen
Viele Häuser stehen ohnehin vor notwendigen Renovationen. Heizungen erreichen ihr Lebensende, Dämmungen sind veraltet, das Dach bietet Potenzial für eine Photovoltaikanlage. Jede dieser Massnahmen steigert den Wert der Immobilie und senkt langfristig Kosten. Wer jetzt investiert, nutzt die verbleibenden steuerlichen Vorteile optimal. Gerade grössere Projekte sollten frühzeitig geplant und, sofern finanziell machbar, noch in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden.
Das perfekte Paar: Wärmepumpe und Photovoltaik
Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage bietet nicht nur technische Vorteile. Wer beides gemeinsam plant, steigert den Eigenverbrauch von Solarstrom, senkt Energiekosten und kann Investitionen gestaffelt realisieren. So lassen sich steuerliche Abzüge optimal auf zwei Jahre verteilen. Zusätzlich sind Fördergelder oft nur bei Kombination verfügbar. Wer clever plant, profitiert gleich mehrfach: finanziell, energetisch und ökologisch.
Sparbeispiel:
Für ein typisches Einfamilienhaus im Kanton Baselland könnte die Rechnung wie folgt aussehen:
Wärmepumpe: inklusive baulicher Arbeiten und Elektroinstallation | CHF 45'000.– |
Photovoltaikanlage: inklusive Batterie und Gerüst | CHF 35'000.– |
Förderbeiträge Wärmepumpe: | – CHF 6'000.– |
Förderbeiträge Photovoltaik: | – CHF 3'000.– |
Steuervorteil: | – CHF 10'000.– |
Effektive Kosten: | CHF 61'000.– |
Das entspricht einer Ersparnis von rund 20 Prozent gegenüber Einzelinvestitionen. Die kombinierte Planung nutzt Synergien optimal, verteilt Investitionen steuerlich clever auf zwei Jahre und ermöglicht gleichzeitig maximale Fördergelder.
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Fördergelder optimal nutzen
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